So, heute war also mein erster Tag in Cambridge. Nicht sehr ereignisreich aber dennoch gab es viele neue Eindrücke zu sammeln.
Um erst einmal klarzumachen um was es sich überhaupt dreht:
Im Rahmen meines Studiums bin ich jetzt für drei Monate in Cambridge auf der Anglia Ruskin University und absolviere dort ein Auslandssemester. Am Montag sind auch schon die ersten Vorlesungen.
Heute morgen ging es um vier daheim los damit ich meinen Flug um halb sieben bekam. Das lief alles recht problemlos trotz den zwei Kilo Übergewicht beim Gepäck und geschätzten zehn beim Handgepäck. In London Stansted dann bekam ich gleich einen Bus nach Cambridge und kam dort auch um halb zehn an. Nach einem langen, langen Spaziergang quer durch Cambridge bin ich – wie ich im Nachhinein erfahren habe – schon zweimal an meinem Hostel vorbeigelaufen und habe einen netten, alten Uniformierten Mann angesprochen, ob er nicht wüsste wo sich eben dieses Hostel befindet. Dieser Mann, der im Moment Bücher aus einem Einkaufswagen auf einem Stand der Salvation Army platzierte, schaute mich nett an, nahm mir mein schweres Gepäck ab, legte es in den Einkaufswagen und fuhr damit mit mir zum Hostel. Dort abgeliefert, stellte ich mein Gepäck erstmal in den Gepäckraum, da ich erst um 14 Uhr in das Zimmer durfte. So galt es also, versifft und tierisch müde dreieinhalb Stunden Zeit in Cambridge zu überbrücken. Also ging es ersteinmal in ein Café mit Wifi um dort endlich mal etwas zu essen. Gleich anschließend machte ich mich dann auf, die Innenstadt zu erkunden. Viele kleine urige Läden in denen die üblichen verdächtigen Ketten ihren Kram verkaufen. Alles in Allem aber ein sehr schöner Anblick und die Straßenmusiker hier sind wirklich richtig gut. Einer sang ein Duett mit seinem Hund (!!!) und zwei sehr begabte Studenten sangen mit ihren Gitarren neu interpretierte Poplieder. Dort verweilte ich eine Weile, bevor ich dann zurück ins Hostel lief mit einem kleinen Umweg über ein riesen Kinderfest mit Rutschen in allen Größen und Varianten. Ich muss gleich dazu sagen: Ich bin zergangen. Annabelle, eine Kommilitonin die hier schon seit einer Woche ist, sagte mir ich sollte mich warm anziehen, hier sei es eisig kalt. Aber im Gegenteil. Hier war es wärmer als es zur Zeit in Deutschland ist. Ich jedoch bin mit Shirt, Pulli und Lederjacke rumgelaufen.
Als ich dann um zwei auf das Zimmer durfte, war ich verwundert, da ich wohl der einzige in einem Sechserzimmer war. Das machte schon mal gute Laune. Unten im Garten durfte ich dann einen ebenso an der ARU angehenden Studenten aus Slowenien kennenlernen. Mit diesem habe ich mich dann auch aufgemacht, etwas zu Essen zu besorgen sowie einen Adapter für die Steckdosen.
Inzwischen habe ich auch schon etwas geschlafen, gegessen und zwei roommates habe ich jetzt doch auch noch bekommen. Der eine ist ein 50jähriger Australier, der ein Buch über seine bisher schon achte Monate andauernde Reise schreibt und den anderen sah ich bisher nur im Halbschlaf. Eben habe ich mir auch Ohrstöpsel zugelegt, da der Australier vorhin kam und sagt: „You better sleep very much because I snorch very loud.“ Da nicht der geringste Hauch von Spaß und Witz in seiner Stimme zu erkennen war, wurde ich etwas unruhig was mich letztendlich zu dieser Aktion veranlasste.
Im Moment sitze ich in der Lounge und trinke ein wohlschmeckendes Bier aus Deutschland. Werde auch gleich ins Bett gehen.
Rückblickend lief alles richtig gut und ich warte noch darauf, dass irgendetwas passiert, da ich noch etwas geschädigt bin durch meinen USA-Trip.
Am Montag gehen wie gesagt schon die Vorlesungen los. Das heißt, ich sollte auf jeden Fall im Laufe nächster Woche an ein gescheites Zimmer kommen. Allerdings dürfte sich das wohl schwerer gestalten als bisher angenommen. Etwa der Hälfte der jüngeren Menschen hier im Hostel geht es wie mir und Berichten zufolge sind die Preise hier wohl schwindelerregend hoch. Demnächst dazu genaueres.
Bis dahin, seid gegrüßt!
Max
Um erst einmal klarzumachen um was es sich überhaupt dreht:
Im Rahmen meines Studiums bin ich jetzt für drei Monate in Cambridge auf der Anglia Ruskin University und absolviere dort ein Auslandssemester. Am Montag sind auch schon die ersten Vorlesungen.
Heute morgen ging es um vier daheim los damit ich meinen Flug um halb sieben bekam. Das lief alles recht problemlos trotz den zwei Kilo Übergewicht beim Gepäck und geschätzten zehn beim Handgepäck. In London Stansted dann bekam ich gleich einen Bus nach Cambridge und kam dort auch um halb zehn an. Nach einem langen, langen Spaziergang quer durch Cambridge bin ich – wie ich im Nachhinein erfahren habe – schon zweimal an meinem Hostel vorbeigelaufen und habe einen netten, alten Uniformierten Mann angesprochen, ob er nicht wüsste wo sich eben dieses Hostel befindet. Dieser Mann, der im Moment Bücher aus einem Einkaufswagen auf einem Stand der Salvation Army platzierte, schaute mich nett an, nahm mir mein schweres Gepäck ab, legte es in den Einkaufswagen und fuhr damit mit mir zum Hostel. Dort abgeliefert, stellte ich mein Gepäck erstmal in den Gepäckraum, da ich erst um 14 Uhr in das Zimmer durfte. So galt es also, versifft und tierisch müde dreieinhalb Stunden Zeit in Cambridge zu überbrücken. Also ging es ersteinmal in ein Café mit Wifi um dort endlich mal etwas zu essen. Gleich anschließend machte ich mich dann auf, die Innenstadt zu erkunden. Viele kleine urige Läden in denen die üblichen verdächtigen Ketten ihren Kram verkaufen. Alles in Allem aber ein sehr schöner Anblick und die Straßenmusiker hier sind wirklich richtig gut. Einer sang ein Duett mit seinem Hund (!!!) und zwei sehr begabte Studenten sangen mit ihren Gitarren neu interpretierte Poplieder. Dort verweilte ich eine Weile, bevor ich dann zurück ins Hostel lief mit einem kleinen Umweg über ein riesen Kinderfest mit Rutschen in allen Größen und Varianten. Ich muss gleich dazu sagen: Ich bin zergangen. Annabelle, eine Kommilitonin die hier schon seit einer Woche ist, sagte mir ich sollte mich warm anziehen, hier sei es eisig kalt. Aber im Gegenteil. Hier war es wärmer als es zur Zeit in Deutschland ist. Ich jedoch bin mit Shirt, Pulli und Lederjacke rumgelaufen.
Als ich dann um zwei auf das Zimmer durfte, war ich verwundert, da ich wohl der einzige in einem Sechserzimmer war. Das machte schon mal gute Laune. Unten im Garten durfte ich dann einen ebenso an der ARU angehenden Studenten aus Slowenien kennenlernen. Mit diesem habe ich mich dann auch aufgemacht, etwas zu Essen zu besorgen sowie einen Adapter für die Steckdosen.
Inzwischen habe ich auch schon etwas geschlafen, gegessen und zwei roommates habe ich jetzt doch auch noch bekommen. Der eine ist ein 50jähriger Australier, der ein Buch über seine bisher schon achte Monate andauernde Reise schreibt und den anderen sah ich bisher nur im Halbschlaf. Eben habe ich mir auch Ohrstöpsel zugelegt, da der Australier vorhin kam und sagt: „You better sleep very much because I snorch very loud.“ Da nicht der geringste Hauch von Spaß und Witz in seiner Stimme zu erkennen war, wurde ich etwas unruhig was mich letztendlich zu dieser Aktion veranlasste.
Im Moment sitze ich in der Lounge und trinke ein wohlschmeckendes Bier aus Deutschland. Werde auch gleich ins Bett gehen.
Rückblickend lief alles richtig gut und ich warte noch darauf, dass irgendetwas passiert, da ich noch etwas geschädigt bin durch meinen USA-Trip.
Am Montag gehen wie gesagt schon die Vorlesungen los. Das heißt, ich sollte auf jeden Fall im Laufe nächster Woche an ein gescheites Zimmer kommen. Allerdings dürfte sich das wohl schwerer gestalten als bisher angenommen. Etwa der Hälfte der jüngeren Menschen hier im Hostel geht es wie mir und Berichten zufolge sind die Preise hier wohl schwindelerregend hoch. Demnächst dazu genaueres.
Bis dahin, seid gegrüßt!
Max
was war denn so schädigend an deinem usa aufenthalt...?
AntwortenLöschenHi Max,
AntwortenLöschendu wirst ja ein richtiger Globetrotter! Lass Dich von dem miesen Essen da drüben nicht frustrieren. lg Markus
Liebster Max, dann mal viel Glueck auf der Suche nach einem Zimmer!!!
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